Skip to main content
Kann der Vitamin B12 Tagesbedarf nicht gedeckt werden, kann langfristig ein Mangel entstehen. Dieser kann mit Dragees mit einer hohen Vitamin B12-Dosierung ausgeglichen werden.

Vitamin B12-Tagesbedarf –
Anwendungstipps für die Praxis

Jeder Mensch braucht Vitamin B12 – und das jeden Tag. Der Tagesbedarf ist dabei aber von Mensch zu Mensch verschieden, da die erforderliche Menge von vielen Faktoren abhängt. Erfahren Sie mehr über den Vitamin B12-Tagesbedarf und darüber, wie und wann Sie Vitamin B12-Präparate am besten anwenden.

Vitamin B12-Tagesbedarf und empfohlene Zufuhr

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt als Zufuhr mit der Nahrung

  • Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren 4,0 Mikrogramm Vitamin B12 am Tag (zum Beispiel enthalten in 150 Gramm Lachsfilet),
  • Schwangeren 4,5 Mikrogramm am Tag (zum Beispiel enthalten in 150 Gramm Rotbarschfilet) und
  • Stillenden 5,5 Mikrogramm am Tag (zum Beispiel enthalten in 100 Gramm Makrele).

Die von der DGE empfohlenen Mengen an Vitamin B12 entsprechen übrigens nicht dem Vitamin B12-Tagesbedarf. Der Bedarf ist individuell verschieden und wird von vielen Faktoren, wie Alter, Geschlecht, Krankheiten, Stress oder auch einer Schwangerschaft, beeinflusst. Zudem wird nicht die komplette Menge an Vitamin B12 aus der Nahrung im Darm aufgenommen. Die empfohlene tägliche Zufuhr liegt daher höher als der Tagesbedarf.1

Wann sollte man also gezielt Vitamin B12 einnehmen? Vegetarier und ältere Menschen nehmen häufig nicht genügend Vitamin B12 über die Nahrung auf, erreichen also nicht die empfohlene Vitamin B12-Tageszufuhr. Manche Menschen führen zwar genug Vitamin B12 mit der Nahrung zu, der Körper kann das Vitamin jedoch durch beispielsweise Absorptionsstörungen nicht in ausreichender Menge vom Darm aufnehmen. Die Vitamin B12-Körperspeicher können dann unzureichend gefüllt sein. In diesen Fällen ist eine Vitamin B12-Einnahme, zusätzlich zur Nahrung, sinnvoll.

So wird das Vitamin vom Körper aufgenommen

Unser Körper kann Vitamin B12, das auch unter dem Namen Cobalamin bekannt ist, auf zweierlei Wege aufnehmen und in die Blutbahn schleusen: aktiv und passiv.

Die aktive Aufnahme von Vitamin B12

Um aktiv, das heißt unter Energieverbrauch, vom Darm ins Blut zu gelangen, benötigt Vitamin B12 ein Protein, auch Intrinsic Factor (IF) genannt, das von der Magenschleimhaut gebildet wird. Der Intrinsic Factor sorgt im unteren Dünndarm dafür, dass das Vitamin B12 aktiv in die Zellen der Darmschleimhaut aufgenommen wird. Von dort aus gelangt es dann weiter in den Blutkreislauf. Ist das "Transportprotein" nicht in ausreichender Menge vorhanden, wird das Vitamin aus der Nahrung weniger effizient aufgenommen und der Vitamin B12-Tagesbedarf kann nicht ohne weiteres gedeckt werden. Das ist zum Beispiel bei Menschen der Fall,

  • denen der Intrinsic Factor fehlt (krankheitsbedingt oder da die Bildung des Intrinsic Factors bei älteren Menschen natürlicherweise abnimmt),
  • die Medikamente wie Antidiabetika (bei Typ-2-Diabetes) oder Protonenpumpen-Inhibitoren (unterdrücken die Bildung von Magensäure) einnehmen müssen oder
  • die an einer Magenschleimhautentzündung oder einer entzündlichen Darmerkrankung leiden.

Zusätzlich wird aus der Nahrung auch ein Teil an Vitamin B12 passiv, also ohne Intrinsic Factor und Energieverbrauch aufgenommen; das heißt, das Vitamin B12 gelangt via Diffusion ganz von selbst von Zelle zu Zelle.

Die Relevanz der passiven Aufnahme von Cobalamin

Die Nutzung des passiven Aufnahmewegs für Vitamin B12 ist insbesondere dann wichtig, wenn bereits eine Mangelsituation eingetreten ist. Hier können hochdosierte Präparate helfen, den Mangel auszugleichen, wie es für eine Therapie eines Vitamin B12-Mangels nötig ist. Der Trick dabei: Je höher die zugeführte Menge an Vitamin B12 ist, desto mehr wird passiv über die Darmschleimhaut aufgenommen. Dieser Prozess läuft unabhängig davon ab, ob der Intrinsic Factor vorhanden ist oder nicht. Allerdings steht dem Körper nur circa ein Prozent des zugeführten Vitamin B12 über die passive Aufnahme zur Verfügung steht. Daher sind Dosierungen, die deutlich über die empfohlene tägliche Zufuhr von Vitamin B12 hinausgehen, erforderlich, um den Mangel zu beheben. Niedrig dosierte Präparate reichen dann nicht aus. Um einen bereits bestehenden Mangel zu beheben, sollten die Vitamin B12-Präparate Dosierungen von mindestens 600 Mikrogramm und mehr enthalten.

Anzeichen eines Mangels lindern

Typische Symptome eines bestehenden Vitamin B12-Mangels und der sich daraus entwickelnden, das Blut und die Nerven betreffenden Störungen sind zum Beispiel

Die B12 Ankermann® Tabletten bieten Ihnen eine angenehme und zuverlässige Therapieform, die zur Linderung der Beschwerden bei einem B12-Mangel beitragen kann. Die B12 Ankermann® Tabletten sind das einzige Arzneimittel auf dem Markt, das den Wirkstoff Cyanocobalamin (eine bewährte Form von Vitamin B12) in der hohen Dosierung von 1.000 Mikrogramm pro Tablette enthält.

1 Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE), Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE), Schweizerische Vereinigung für Ernährung (SVE); Hrsg.): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 2. Auflage, 5. aktualisierte Ausgabe, Bonn 2019