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Überblick: Was ist ein
Vitamin B12-Mangel?

Senioren sind wegen der Vitamin B12-Spritze wieder fit.

Sie essen ausgewogen und abwechslungsreich – haben vielleicht sogar aus moralischen oder gesundheitlichen Gründen Ihren Fleischkonsum eingeschränkt? Trotzdem oder gerade deswegen besteht die Möglichkeit, dass Sie mit Vitamin B12 unterversorgt sind. Lesen Sie jetzt, wer besonders gefährdet ist und an welchen Werten man einen Vitamin B12-Mangel erkennt.

Wie kommt es zu einem Vitamin B12-Mangel?

Eine unzureichende Versorgung mit dem lebenswichtigen Vitamin B12 gehört zu den Auslösern eines Mangels. Ein Vitamin B12-Mangel könnte weltweit etwa 500 Millionen Menschen betreffen1. Von einem B12-Mangel spricht man dann, wenn der persönliche Bedarf eines Menschen langfristig nicht gedeckt ist und die Aufnahme deswegen über Jahre bis Jahrzehnte hinweg unterhalb bestimmter, empfohlener Werte liegt. Die Gründe dafür, wieso ein B12-Mangel anzutreffen ist, liegen in der Natur des Vitamins und seiner Verarbeitung im Körper:

  • Vitamin B12 kann nur über die Nahrung aufgenommen werden und ist in nennenswerter Menge lediglich in Lebensmitteln tierischen Ursprungs – Fisch, Fleisch, Milchprodukten oder Eiern – enthalten.
  • Damit Vitamin B12 vom Körper verwertet werden kann, wird ein Transportprotein benötigt, den sogenannten Intrinsic Factor, welches Vitamin B12 sicher aus dem Magen zum Ort der Aufnahme im Darm transportiert. Ist die Menge des Proteins aufgrund einer Erkrankung oder altersbedingt vermindert, kann Vitamin B12 vom Körper nicht ausreichend aufgenommen werden.
  • Der Bedarf an Vitamin B12 schwankt im Laufe des Lebens; erhöht ist er beispielsweise bei Stress, während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit.

Ein Vitamin B12-Mangel kann deshalb aus den unterschiedlichsten Gründen und trotz einer gesunden Ernährung entstehen – zum Beispiel, wenn eine Aufnahmestörung im Magen-Darm-Bereich besteht. Allein aus dem Vitamin B12-Gehalt der konsumierten Nahrungsmittel lässt sich also das Risiko, einen Vitamin B12-Mangel zu erleiden, nicht vorhersehen. Auch Menschen, die ausreichend Fleisch- und Fischprodukte zu sich nehmen, können unterversorgt sein. Besonders gefährdet, einen B12-Mangel zu entwickeln, sind ältere Menschen, Diabetiker, Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen, Schwangere, Stillende oder auch Vegetarier und Veganer.

B12-Mangel feststellen: Mit Bluttests B12-Werte messen

Das Tückische an einem Vitamin B12-Mangel ist: Er entwickelt sich langsam über Jahre hinweg und zeigt sich zunächst über unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Schwindel oder Appetitlosigkeit. Da der Körper bei einem B12-Mangel erst recht spät reagiert, kann es sich lohnen, bereits vorsorglich die B12-Werte überprüfen zu lassen. Experten empfehlen dies auch bei ansonsten guter Gesundheit ab einem Alter von 40 Jahren oder grundsätzlich, wenn ein erhöhter Bedarf besteht2. Bei einem bestehenden Defizit können drei Verfahren zur Messung der Vitamin B12-Werte zum Einsatz kommen, um einen B12-Mangel festzustellen:

  • Der Serumtest: Hierbei wird der gesamte B12-Wert im Blut gemessen. Das Problem: Auch das Vitamin B12, das zum Beispiel inaktiv in einem Speicher liegt oder zum „Einlagern“ vorgesehen ist und somit nicht für den Körper verfügbar ist, wird hierbei erfasst.
  • Der Holo-Transcobalamin-Test: Dieser Test misst nur das verwertbare, im Blut an einen Transporter (Transcobalamin) gebundene, „aktive“ Vitamin B12 und ist damit aussagekräftiger.
  • Messung von Zwischenprodukten des Vitamin B12-Stoffwechsels: Diese Messung ist eine weitere, recht eindeutige Methode, um die Vitamin B12-Werte im Körper zu erfassen. Hier wird nicht der Vitamingehalt an sich gemessen, sondern die Stoffwechsel-Zwischenprodukte Methylmalonsäure und Homocystein, die sich bei einem Mangel an Vitamin B12 anhäufen – Ihre Werte sind dann also erhöht.

Die Diagnose eines Vitamin B12-Mangels beim Arzt wird momentan zumeist mittels Serumtest ab einem Vitamin B12-Wert von unter 150 pmol/l (Pikomol pro Liter) gestellt: Ein Test, der jedoch leider sehr ungenau ist. Liegt dagegen der Holo-Transcobalamin-Wert unterhalb von 22 pmol/l, ist ein Vitamin B12-Mangel in Betracht zu ziehen. Erweist sich dazu noch der Methylmalonsäure-Gehalt als höher als 300 nmol/l (Nanomol pro Liter), ist ein Vitamin B12-Mangel wahrscheinlich.

Um einen festgestellten B12-Mangel auszugleichen, sind hochdosierte Präparate notwendig. B12 Ankermann® Dragees sind das einzige hochdosierte Arzneimittel mit 1.000 Mikrogramm in Dragee-Form. Das Arzneimittel ist einfach und sicher in der Anwendung (nur ein Dragee täglich) und sehr gut verträglich, auch in der Langezeiteinnahme. Mit den B12 Ankermann® Dragees gleichen Sie einen bestehenden Mangel zuverlässig aus und setzen den Mangelsymptomen Müdigkeit und Erschöpfung ein Ende.

1 Wormer, Eberhard: Vitamin B12, Rottenburg 2017, S. 113.
2 Wormer, Eberhard: Vitamin B12, Rottenburg 2017, S. 82.