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Wie entsteht ein Vitamin B12-Mangel? Ursachen & Risikofaktoren

Seniorin mit Enkelin: fortgeschrittenes Alter als Vitamin B12-Mangel-Ursache

Vitamin B12 ist ein wasserlösliches Vitamin und ein lebenswichtiger Mikronährstoff, den alle Körperzellen benötigen. Mangelt es an B12, kann das ein Risikofaktor im Hinblick auf die Gesundheit sein. Das Tückische: Der Mangel kann über Monate und Jahre unbemerkt bleiben – erst im späteren Verlauf zeigen sich teils schwerwiegende Symptome. Erfahren Sie, welche Ursachen es für einen Vitamin B12-Mangel gibt und in welchen Fällen es besonders an dem für Körper und Nerven wichtigen Vitamin mangelt.

Mögliche Vitamin B12-Mangel Ursachen

Es gibt zahlreiche Ursachen, die die Wahrscheinlichkeit für einen Vitamin B12-Mangel erhöhen:

  • Ernährung: Veganer, Vegetarier und Menschen mit fleischarmer Ernährung sind häufig nicht mit ausreichend Vitamin B12 versorgt, da Vitamin B12 nahezu ausschließlich in Lebensmitteln tierischen Ursprungs vorkommt. Auch aus einer Fehl- oder Unterernährung, wie sie häufig bei älteren Menschen entsteht, kann ein Vitamin B12-Mangel resultieren. Ein ungesunder Lebensstil – mit zum Beispiel hohem Kaffeekonsum, exzessivem Alkoholgenuss und Rauchen – ist ein Faktor, der ebenfalls zu einer schlechteren Verwertung von Vitamin B12 führen kann.
  • Erhöhter Verbrauch: Schwangere haben ebenso wie stillende Mütter einen erhöhten Bedarf an Vitamin B12, da diese Frauen ihren Vorrat mit dem Ungeborenen beziehungsweise dem Säugling – der selbst noch keine eigenen B12-Reserven hat – teilen müssen.
  • Gestörte Aufnahme: Leiden Betroffene beispielsweise an
    • chronischen Entzündungen des Verdauungstrakts wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa,
    • Magenschleimhautentzündungen (Typ B-Gastritis),
    • der operativen Entfernung eines Darmabschnittes,
    • Leberschäden und Schäden an der Bauchspeicheldrüse oder
    • Zöliakie (Glutenunverträglichkeit),
    ist die Aufnahme über die Nahrung, aber auch die Speicherung von Vitamin B12 erschwert.
  • Stress: Ein erhöhter Bedarf an Vitamin B12 ist auch in Stress- und Belastungsphasen gegeben. Vitamin B12 ist an der Adrenalin-Produktion beteiligt, die gerade in solchen Situationen auf Hochtouren läuft. Zusätzlich vermindert sich die Tätigkeit des Verdauungstrakts, sodass Vitamin B12 nur eingeschränkt aus der Nahrung aufgenommen werden kann. Erschwerend kommt hinzu, dass man gerade in Stressphasen auch nicht unbedingt auf eine ausgewogene – Vitamin B12-reiche – Ernährung achtet.
  • Medikamente: Ursache für einen Vitamin B12-Mangel kann auch die Einnahme von Medikamenten unterschiedlichster Art sein, wie zum Beispiel von Metformin bei Diabetes, Protonenpumpenhemmern (Magensäureblocker) oder Antibiotika.
  • Transportproteinmangel: Vitamin B12 braucht einen Transporter, den sogenannten Intrinsic Factor, um aus dem sauren Milieu des Magens sicher zum Ort der Aufnahme im Darm zu gelangen. Es gibt Menschen, bei denen es an diesem Transporter mangelt, zum Beispiel krankheitsbedingt aufgrund einer Autoimmunerkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen richtet. Allein über die Ernährung kann der Körper dann nicht mehr genügend Vitamin B12 aufnehmen

Risikogruppen für Vitamin B12-Mangel: Ursachen Ernährung & Co.

Aus den möglichen Ursachen lassen sich mehrere Risikogruppen ableiten, bei denen sich die Einnahme von Vitamin B12 empfiehlt, um den erhöhten Tagesbedarf zu decken und leere Körperspeicher wieder aufzufüllen:

  • Vegetarier
  • Schwangere und stillende Mütter
  • Menschen, die lange Zeit stark unter Stress stehen
  • ältere Menschen
  • Menschen mit Grunderkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2, chronischer Magenschleimhautentzündung vom Typ B, Pankreasinsuffizienz (Funktionsverlust der Bauchspeicheldrüse) oder Magenverkleinerungen, durch die die Intrinsic Factor produzierenden Bereiche im Magen verknappt werden (Gastrektomie)
  • Menschen, die regelmäßig Medikamente (zum Beispiel Metformin oder Protonenpumpenhemmer) einnehmen, rauchen oder Alkohol konsumieren

Wenn sich bei Ihnen Symptome wie Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Mundwinkeleinrisse oder Gangunsicherheit bemerkbar machen, sollten Sie an einen Vitamin B12-Mangel als Ursache denken.

Erschöpft, abgeschlagen, unkonzentriert?
Folgen eines Vitamin B12-Mangels1

Ein Defizit an Vitamin B12 ist weit verbreitet. Seine Symptome werden allerdings häufig fehlgedeutet, weshalb es meist lange dauert, bis ein Mangel erkannt wird. Ein erhöhter Homocystein-Wert (eine Aminosäure, die als Vitamin B12-Stoffwechselprodukt im Körper vorkommt) kann auf Störungen des Vitamin B12-Stoffwechsels hindeuten: Fehlt es an Vitamin B12 kann diese schädigende Substanz nicht ausreichend weiterverarbeitet werden.

Daher ist es bei zusätzlich

  • erhöhten Methylmalonsäure-Werten (Stoffwechselzwischenprodukt, das ebenfalls beim Umbau von Vitamin B12 anfällt) und
  • auffälligen Ergebnissen des Holo-Transcobalamin-Tests (aktives Vitamin B12) – sprich zu niedrigen Werten –

besonders wichtig, hochdosierte Vitamin B12-Präparate einzunehmen, um einen bestehenden Mangel auszugleichen. Erfahren Sie hier mehr zu den Symptomen von Vitamin B12-Mangel:

Gegen Vitamin B12-Mangel: B12 Ankermann®

Von der Vorbeugung bis hin zur Behandlung eines schwerwiegenden Vitamin B12-Mangels: Die B12 Ankermann® Produktpalette trägt zu einer optimalen Versorgung bei. Den Betroffenen stehen drei Produkte zur Auswahl: B12 Ankermann® Tropfen, damit es erst gar nicht zu einem Mangel kommt, B12 Ankermann® Dragees, das einzige hochdosierte Arzneimittel mit 1.000 Mikrogramm in Dragee-Form, das einen Vitamin B12-Mangel und dessen Symptome einfach und sicher therapiert sowie B12 Ankermann® Injekt im Falle eines von Ihrem Arzt identifizierten schwerwiegenden Mangels.

1 und den sich daraus entwickelnden das Blut oder die Nerven betreffenden Störungen