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Was Schlafstörungen, Medikamente und Vitamin B12
mit Müdigkeit zu tun haben

Morgens kommen Sie kaum aus dem Bett und bereits nachmittags fallen Ihnen die Augen zu? Müdigkeit kann Betroffene regelrecht aus der Bahn werfen und den Alltag erschweren. Erfahren Sie, was Ihr Lebensstil, die Psyche oder Vitamin B12 mit Ihrer Müdigkeit zu tun haben und wie Sie gegen das Problem angehen.

BEI DIESEN BESCHWERDEN SOLLTEN SIE AUFMERKSAM WERDEN

Häufig ist es schwierig, zu unterscheiden, ob es sich bei den Symptomen um einen tagesabhängigen Anfall von Müdigkeit handelt oder ob tiefergehende Ursachen schuld daran sind. Grundsätzlich gibt es aber einige Anzeichen, die auf eine Erkrankung hindeuten können. Dazu zählen:

  • Die Beschwerden halten über einen Zeitraum von mehreren Tagen oder Wochen an.
  • Trotz körperlicher Erholungsphasen und ausreichend Schlaf stellt sich keine Verbesserung des Wohlbefindens ein.
  • Die Müdigkeit tritt plötzlich auf und ohne, dass Sie sich vorher körperlich angestrengt haben.
  • Die Qualität Ihrer Leistungen in der Arbeit und im Alltag sinkt.
  • Es kommen weitere Beschwerden wie Übelkeit, Erschöpfung, Schwindel oder Kopfschmerzen hinzu.

Je nachdem, welche Ursache Ihrer Müdigkeit zugrunde liegt, können sich die begleitenden Beschwerden unterscheiden. Doch ganz egal, ob Stress oder fehlendes Vitamin B12 bei Ihnen für die Müdigkeit verantwortlich ist: Die Symptome sollten in jedem Fall ernst genommen werden.

Vitamin B12 und andere Ursachen von Müdigkeit – das könnte der Grund sein

Wenn die Müdigkeit an sich als potentielles Symptom einer tiefergehenden Beschwerde ausgemacht wurde, geht es an die Ursachenforschung. Was ist der Grund für Ihre Müdigkeit?

  • Vitamin B12-Mangel: Fehlt dem Körper Vitamin B12, kann sich das in starker Müdigkeit äußern. Der Vitaminmangel führt zu einer geringeren Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und dadurch zu Blutarmut. Eine Blutbildveränderung, wie die perniziöse Anämie (durch B12-Mangel entstandene Blutarmut), zieht Symptome wie Müdigkeit nach sich. Zu wenig Vitamin B12 im Körper gilt somit als potentielle Ursache.
  • Innere Erkrankungen: Schon bei akuten Krankheiten wie einer Erkältung oder Grippe bemerken viele Betroffene eine anhaltende Müdigkeit. Ist eine Krankheit chronisch – zum Beispiel eine Autoimmunerkrankung (Allergien) oder Schilddrüsenunterfunktion –, zieht sich die Müdigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg.
  • Psychische Probleme: Burnout oder eine Essstörung sind nur zwei von möglichen psychischen Krankheiten, die unter anderem Müdigkeit als Symptom haben.
  • Medikamente: Die Einnahme von bestimmten Arzneimitteln – wie beispielsweise Präparaten zur Blutdrucksenkung oder gegen Migräne – macht unter Umständen ebenfalls müde.
  • Umgebung: Sie arbeiten in einem Raum ohne ausreichende Belüftung oder haben mit Giftstoffen wie zum Beispiel Insektiziden zu tun? Auch das lässt sich in Verbindung mit Ihren Beschwerden bringen.
  • Lebensstil: Nicht zuletzt kann sich ein ungesunder Lebensstil auf Ihren Körper auswirken. Zu fettreiche Ernährung, geringe Flüssigkeitsaufnahme, Stress oder ein allgemeiner Vitaminmangel sind mitunter schuld an der anhaltenden Müdigkeit.

Häufig ist die Müdigkeit, etwa durch Vitamin B12-Mangel oder psychische Probleme, ein schleichender Prozess, sodass die Beschwerden nur subtil wahrgenommen und auch nur schwer mit einer Erkrankung in Verbindung gebracht werden.

Auf zum Arzt: Die Diagnose

Wenn Sie festgestellt haben, dass es sich bei Ihrer Müdigkeit nicht nur um eine gewöhnliche, tagesabhängige Form handelt, suchen Sie einen Arzt auf. Er versucht mit verschiedenen Methoden, eine Diagnose zu Ihrem Symptom Müdigkeit zu stellen. Egal, ob bei Vitaminmangel, falscher Ernährung oder psychischen Erkrankungen – der Mediziner wird höchstwahrscheinlich wie folgt vorgehen:

  • Anamnese: Die ausführliche Patientenbefragung ist zunächst der wohl wichtigste Schritt in der Ursachenforschung. Der Arzt befragt Sie nach Dauer und Art des Symptoms. Womöglich fordert er Sie dazu auf, einen Fragebogen auszufüllen oder ein Tagebuch zu führen und die genauen Beschwerden sowie das Auftreten Ihrer Müdigkeit zu dokumentieren. Er wird durch gezielte Fragestellung herausfinden wollen, ob Ihrer Müdigkeit etwa ein Vitamin B12-Mangel zugrunde liegt oder ob zum Beispiel Ihr Lebensstil für die Situation verantwortlich sein könnte.
  • Körperliche Untersuchung: Nach der Anamnese liegen dem Arzt bereits erste Anhaltspunkte für eine mögliche Ursache der Müdigkeit vor. Dementsprechend passt er die weitere körperliche Untersuchung an. Er checkt zum Beispiel Haut, Schleimhäute, Lymphknotenregionen, Muskelreflexe sowie Herz und Lunge und zieht auf diese Weise Rückschlüsse auf potenzielle Krankheiten.
  • Kontrolle der Laborwerte: Um auf Nummer sicher zu gehen, folgt die Blutabnahme. Die Werte geben Aufschluss über mögliche krankhafte Auslöser. So kann ein erhöhter TSH-Wert (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion sein oder ein niedriger Holo-Transcobalamin-Wert auf einen Mangel des Vitamins B12 hindeuten. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung lassen sich in diesen Fällen durchaus in Verbindung mit der Müdigkeit bringen.

Hat der Arzt den Auslöser Ihrer Müdigkeit herausgefunden, ist es für ihn ein Leichtes, die passende Therapiemaßnahme in die Wege zu leiten.

Vitamine gegen Müdigkeit und mehr:
Mögliche Behandlungs­ansätze

Um die Müdigkeit zu behandeln, muss in erster Linie ihr Auslöser diagnostiziert werden. Denn erst, wenn Sie die genaue Ursache kennen – sei es der Stress oder ein Mangel an Vitamin B12 –, ist es möglich, die Müdigkeit gezielt zu behandeln.

Bei Müdigkeit zum Beispiel wegen eines Vitamin B12-Mangels können Sie die fehlenden Vitamine in Form von Präparaten aus der Apotheke substituieren. Durch die gezielte Zufuhr von Vitaminen lässt sich gegen die Müdigkeit angehen. Spezielle Medikamente, die beispielsweise als Dragees, Tropfen oder Injektion angeboten werden, decken den Vitamin B12-Tagesbedarf und beugen bei einer langfristigen Einnahme einem Vitaminmangel und dadurch auch der Müdigkeit vor.

Tritt die Müdigkeit nicht aufgrund fehlender Vitamine, sondern zum Beispiel wegen Stress, falscher Ernährung beziehungsweise einem ungesunden Lebensstil oder einer schädigenden Umgebung auf, ist das Ziel, diese Umstände zu eliminieren oder weitestgehend zu vermeiden. Gönnen Sie sich mehr Ruhe, lassen Sie sich von einem Experten zum Thema gesunde Lebensweise beraten oder hinterfragen Sie die Arbeitsbedingungen. Denn: Wer nicht ständig müde ist, arbeitet effektiver und fühlt sich auch im Alltag viel leistungsfähiger.


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1 Einziges hochdosiertes orales Arzneimittel mit 1.000 μg.
2 Unter den oralen Darreichungsformen. B12 Ankermann® Dragees sind das am häufigsten in der Apotheke abgegebene orale Vitamin B12-Arzneimittel in Deutschland. Quelle: Insight Health Datenbank (MAT 2018.12 Abverkauf Offizin Gesamt), Vitamin B12 rein, A11FO.