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B12-Mangel & Erschöpfung:
Der Einfluss der Vitamine

Egal ob beruflich oder privat: B12-Mangel kann zu starker Erschöpfung führen.

Sie fühlen sich müde, ausgelaugt, kraftlos? Und wissen nicht, was sich dagegen unternehmen lässt? Verständlich: Erschöpfung kann im Alltag als schier übermächtiger Gegner erscheinen. Oftmals ist sie sogar selbst ein Auslöser von Stress – insbesondere dann, wenn sie trotz aller Gegenmaßnahmen anhält. Was genau steckt hinter einer solchen dauerhaften Energielosigkeit? Ein Vitamin B12-Mangel kann für die Erschöpfung verantwortlich sein.

Durch Vitamin B12-Mangel – Erschöpfung kann die Folge sein

Wer sich häufig oder gar ständig mit Müdigkeit herumplagt, denkt anfangs vermutlich eher nicht an einen Vitamin-Mangel als Auslöser. Viele Menschen wissen gar nicht, dass ein B12-Mangel starke Erschöpfung auslösen kann. So rücken für sie zunächst Einflüsse wie Stress, unruhiger Nachtschlaf oder Termindruck ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Da liegt es für viele Betroffene zunächst nahe, an einer dieser Stellschrauben zu drehen – und gegebenenfalls an der falschen.

Im Speziellen trägt dies unter Umständen zu einer Verschlimmerung der Symptome bei. Woran das liegt? Ist die konkrete Ursache noch nicht gefunden, bleiben viele Gegenmaßnahmen erfolglos, weil sie eben nicht den richtigen Auslöser der Erschöpfung bekämpfen. Über einen längeren Zeitraum bleiben dann unter Umständen Müdigkeit und begleitende Beschwerden auf der Tagesordnung:

  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • abfallende Leistungsfähigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Reizbarkeit
  • depressive Verstimmungen

Doch können eben nicht nur Stress und Co. für einige dieser Symptome verantwortlich sein: Steckt ein Vitamin B12-Mangel hinter der Erschöpfung, sind die unterschiedlichsten Vorgänge im Organismus beeinträchtigt.

Erschöpfung durch fehlende Vitamine – ist ein B12-Mangel als Ursache entlarvt, können Betroffene dagegen aktiv werden: Ihnen stehen nun effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Mit der Gabe von Vitaminen können sie gegen die Erschöpfung vorgehen.


Vitamin gegen Erschöpfung: B12-Mangel erkennen und behandeln

Um einem Mangel mit Vitamin B12 auf die Schliche zu kommen, nutzt der Arzt insbesondere vier Tests:

  • Holo-Transcobalamin-Test (Holo-TC): Dieser Test bestimmt die Menge an Transportmolekülen, die Vitamin B12 im Blut befördern. Ist ihre Anzahl gering (unter 35 Pikomol pro Liter), liegt ein Vitamin B12-Mangel als Grund für die Erschöpfung nahe.
  • Methylmalonsäure (MMA)-Test: Fehlt den Körperzellen verwertbares Vitamin B12, bilden sie verstärkt Methylmalonsäure. Sind größere Mengen davon im Urin nachweisbar, spricht das also für eine Unterversorgung mit Vitamin B12.
  • Homocystein-Test: Liegt mehr Homocystein (schädigende Aminosäure) vor als bei einem Gesunden normalerweise üblich, kann dieser Wert ebenfalls einen Hinweis auf Vitamin B12-Mangel geben.
  • B12-Serumstest (auch Gesamt-Vitamin B12-Test): Im Rahmen einer Untersuchung des Blutserums misst der Arzt hier das insgesamt im Blut vorliegende Vitamin B12. Der Nachteil daran: Der Großteil an Vitamin B12 ist inaktiv und wird gespeichert, nur ein kleiner Teil wird aktiv zu den Wirkorten transportiert. Inaktives B12 kann das Ergebnis des Tests verfälschen.

Hat der Arzt mithilfe dieser Untersuchungen den B12-Mangel diagnostiziert, wird er seinen Patienten die Einnahme von Vitaminen gegen den Mangel und damit auch gegen die Erschöpfung empfehlen. Besonders geeignet sind hierzu die Dragees von B12 Ankermann®: Bei ihnen handelt es sich um das einzige orale Arzneimittel, das mit 1.000 Mikrogramm eine Hochdosierung von Vitamin B12 pro Dragee aufweist. Um einem Mangel wirkungsvoll gegenzusteuern, sind hohe Dosierungen von 600 Mikrogramm und mehr notwendig.