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Diagnose Vitamin B12-Mangel: Behandlung des Vitaminmangels

Junges Paar ist nach der Behandlung des Vitamin B12-Mangels wieder fit.

Der Mangel an Vitamin B12 ist stärker verbreitet, als von vielen angenommen. Angegeben wird er mit circa fünf bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung1. Ein Mangel an Vitamin B12 kann schwere Krankheiten mit neurologischen (die Nerven betreffenden), psychiatrischen (Vergesslichkeit, depressive Verstimmungen) oder hämatologischen (das Blut betreffenden) Symptomen hervorrufen. Doch es gibt einige Möglichkeiten, wie sich ein Vitamin B12-Mangel gut behandeln und in den Griff bekommen lässt.

Erster Schritt zur B12 Mangel-Behandlung:
Die Diagnose

Um den persönlichen Vitamin B12-Wert zu ermitteln, gelten die Ergebnisse der beiden folgenden Tests als zuverlässig:

  • Holo-Transcobalamin-Test (Holo-TC): Der Körper kann nur das Vitamin B12 verwerten, das im Blut an Transportmoleküle, sogenannte Transcobalamine (TC) gebunden ist. Das zu wissen ist wichtig, denn: Nur etwa 25 Prozent des Vitamin B12 sind biologisch aktiv. Wie hoch der Spiegel des tatsächlich verwertbaren Vitamin B12 ist, wird also mit diesem Bluttest überprüft. Werte unter 35 pmol/l (Pikomol pro Liter) sprechen für einen Mangel. Der Holo-TC-Test gilt als frühester Marker einer beginnenden Mangelsituation. Häufig wird statt des Holo-TC-Tests jedoch ein Serum-Test verordnet. Dieser ist bei weitem nicht so aussagekräftig, da der Test auch nicht verfügbares Vitamin B12 misst, das statt an Transportmoleküle an Eiweiße (Haptocorrine) gebunden ist.
  • Methylmalonsäure (MMA)-Test: Dieser Test misst den Methylmalonsäure-Spiegel im Blut, ein Zwischenprodukt des Vitamin B12-Stoffwechsels. Fehlt Vitamin B12, steigt der MMA-Wert an. Die Bestimmung dieses Wertes ist sehr sensitiv und bereits in frühen Stadien eines Mangels aussagekräftig.

Beim Homocystein-Test wird der persönliche Homocystein-Spiegel (schädigende Aminosäure) im Blut gemessen, der bei einem erhöhten Wert ebenfalls auf einen Vitamin B12-Mangel hindeuten kann. Seine Aussagekraft ist jedoch als durchschnittlich einzustufen, da zahlreiche weitere Faktoren die Ergebnisse beeinflussen können, zum Beispiel eine nachlassende Nierenfunktion oder eine angeborene Erkrankung des Aminosäure-Stoffwechsels.

Vitaminmangel – was tun?

Hat der Arzt bereits einen Vitamin B12-Mangel festgestellt, gibt es zwei Möglichkeiten der Behandlung. Infrage kommt die

  • Einnahme von hochdosierten Vitamin B12-Tabletten (orale B12-Supplementierung) oder die
  • Injektion von Vitamin B12 mittels Spritze.

Dragees zur Vitamin B12-Behandlung – einfach und sicher in der Anwendung

Die Zuführung von Vitamin B12 über Tabletten hat einige Vorteile: Sie ist einfach in der Einnahme und auch in der Langzeitanwendung gut verträglich. Die Dragees von B12 Ankermann® zeichnen sich dadurch aus, dass sie als einziges orales Arzneimittel eine Hochdosierung von 1.000 Mikrogramm pro Dragee haben. Nur Dosierungen von mindestens 600 Mikrogramm Vitamin B12 und mehr können einen Mangel effektiv ausgleichen. Je höher die Dosierung liegt, desto besser. Durch die hohe Dosierung der B12 Ankermann®-Dragees gelingt die passive Aufnahme des Vitamin B12 über die Darmschleimhaut ins Blut besonders gut und zuverlässig. Diesem Weg der Aufnahme kommt besondere Bedeutung zu, wenn die aktive Vitamin B12-Aufnahme über die Nahrung gestört ist.

Wann kommt es eigentlich zu Problemen mit der aktiven Aufnahme?

Gründe dafür können zum Beispiel

  • Störungen im Magen-Darm-Bereich
  • Aufnahmestörungen, bei denen mit zunehmendem Alter natürlicherweise die körpereigene Produktion des Transportproteins Intrinsic Factor (IF) abnimmt, das essenziell für die aktive Aufnahme von Vitamin B12 ist
  • Medikamenteneinnahme (Metformin und Magensäurehemmer, sogenannte Protonenpumpeninhibitoren (PPI))

Bei hochdosierter oraler Gabe von Vitamin B12 können durch die verstärkte passive – und zugleich weniger störungsanfällige – Aufnahme gute Therapieergebnisse erreicht werden, auch wenn die aktive Aufnahme gehemmt ist.

Injektionen – schnelle Hilfe bei schwerem Vitaminmangel

Im Gegensatz zu oral verabreichten Präparaten wie Dragees umgehen Betroffene mithilfe von B12 Ankermann® Injekt die Verdauung. Die Lösung wird intravenös (in die Vene), subkutan (unter die Haut) oder intramuskulär (in den Muskel) injiziert – dadurch gelangt das benötigte Vitamin B12 weitaus schneller in den Blutkreislauf und füllt die Konzentration des Nährstoffs im Blut sowie die körpereigenen Speicher noch zügiger auf. Diese Möglichkeit der Vitamin B12-Behandlung ist vorrangig für Patienten gedacht, bei denen der Arzt einen schweren Vitamin B12-Mangel diagnostiziert hat. Nach der ersten Phase des Auffüllens der körpereigenen Speicher ist es möglich, die Behandlung mit den zuverlässig wirksamen, auf 1.000 Mikrogramm dosierten Dragees fortzusetzen – für einen langfristigen Erfolg. Doch ob nun B12-Tabletten oder Spritze: Effektiv sind beide Methoden.

Einem Vitaminmangel effektiv vorbeugen – so gelingt es

Doch auch im Bereich der Vorsorge (Prophylaxe) gibt es einiges, was man gegen einen Vitaminmangel tun kann, um selbst einen wirksamen Beitrag zum Schutz vor langfristigen Folgen zu leisten. Die Produktpalette von B12 Ankermann® hat auch hier ein Präparat parat: die B12 Ankermann® Tropfen, die individuell dosierbar und einfach einzunehmen sind. Besonders sinnvoll ist die Vorbeugung eines Vitamin B12-Mangels bei Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren oder einen erhöhten Bedarf haben. Werden Sie aktiv – für Ihre Gesundheit und Vitalität!

1 Iatroudakis, Michael: Vitamin B12 Mangel : die unterschätzte Volkskrankheit, 2016, S. 28